
"Das interessante Hörspiel entstand mit Studenten der Kölner Akademie Deutsche-Pop, die u.a. Nebenrollen besetzt und Aufnahmetechnik übernommen haben. Böder und Stavenhagen spielen ordentlich, doch Hut ab vorm Soundtrack von Gunther Steudel, der eine beklemmend unwirkliche Atmo schafft." (hörBücher Magazin, 01/2011)
Für die Fans ernsthafter Science-Fiction-Hörspiele wird dieser Tag etwas Besonderes sein, denn noch vor der offiziellen Veröffentlichung am 6. Dezember (bitte rechtzeitig die Schuhe vor die Tür stellen...) können Freunde und Kenner des Portals Hörspieltalk das Master von Der Schweif des Diabolus im Internet erleben.
Die technischen Voraussetzungen, um die Internetpremiere hören zu können, findet ihr auf der Seite des Hörspieltalks. Während der Premiere läuft ein Chat, an dem viele aus dem Team (und natürlich ich selbst) gern teilnehmen werden. Ich freue mich auf einen interessanten Abend und viele Fragen rund um das Hörspiel. Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Hörspieltalk, das diesen Premierenabend möglich macht!
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at der Soundtrack zu Der Schweif des Diabolus. Komponiert hat ihn der 1968 in Bingen am Rhein geborene Musiker Gunther Steudel, klassisch am Klavier mit Notenblatt und Bleistift. Erst bei der späteren Einspielung kommen dann computergestützte Hilfsmittel hinzu.Der Schweif des Diabolus ist inzwischen fertig gemischt. Aktuell wird noch am Design der CD-Verpackung und am Booklet gearbeitet. Das Hörspiel wird 2010 auf CD und als mp3-Download im Ohrland-Verlag erscheinen. Wer die Autogrammstunde mit Fritz Stavenhagen auf der Buchmesse Leipzig 2010 verpasst hat, kann mit etwas Glück trotzdem einen signierten Flyer ergattern: Den ersten 60 CDs wird der Flyer im praktischen 12x12 Format beiliegen.
Florian Mischa Böder hatte schon frühzeitig seine Mitwirkung an der Veranstaltung zugesagt. Ganz unkompliziert beantwortete er alle Fragen der Besucher und schlüpfte im Workshop „Aufnahme“ noch mal in seine Rolle als „Andre Beyer“. So konnte er den zahlreichen Zuhörern unmittelbar und anschaulich die verschiedenen Anforderungen, denen sich ein Hörspiel-Sprecher im Studio stellen muss, verdeutlichen.
Ganz besonders gefreut habe ich mich, Helga P. Schubert, die Autorin von „Der Schweif des Diabolus“ endlich persönlich kennen zulernen. Sie hatte extra den weiten Weg aus Dessau-Roßlau auf sich genommen. Zusammen mit Florian Böder ließ sie sich die Aufnahmestudios, in denen das Hörspiel entstanden ist, zeigen. Alle Beteiligten durften zudem auf einer original Drehbuchseite unterschreiben.
Etwas nervös wurde ich, als Frau Schubert darum bat, den Rohschnitt hören zu dürfen. Wie würde ihr die Umsetzung ihres Stoffes gefallen? Hatten wir es geschafft, die Welt, die sie sich ausgedacht hatte, wirklich überzeugend zum Leben zu erwecken? Georg Bremges startete zunächst eine Szene mit Fritz Stavenhagen. Nach wenigen Sekunden begannen Frau Schuberts Augen zu leuchten. Dann ging es weiter mit einer intensiven Szene zwischen „Andre Beyer“ und dem von Tom Jacobs gesprochenen „Kaschunke“. Frau Schubert war sichtlich beeindruckt von der Leistung der Sprecher und der (bisherigen) Umsetzung ihres Drehbuchs. Ich denke, wenn jetzt noch die Musik dazukommt und alles richtig gemischt ist, wird es ein tolles Hörspiel werden.
Das Projekt:
„Der Schweif des Diabolus“ nach dem Drehbuch von Helga P. Schubert ist ein spannendes Psychoduell zwischen dem verurteilten Mörder – Andre Beyer – und dem älteren und erfahrenen Mnemorator. Die Geschichte steht in der Tradition von SF-Klassikern wie „Demolition“ von Alfred Bester und „Minority Report“ von Philip K. Dick.
Das Hörspielprojekt „Der Schweif des Diabolus“ wird als Koproduktion zwischen dem Ohrland-Verlag und der Deutschen POP - Akademie der Musik- und Medienbranche in Köln realisiert. Das Hörspiel wird 2010 auf CD und als mp3-Download im Ohrland-Verlag erscheinen.
Die Sprecher:
Florian Mischa Böder ("Andre Beyer")
Geboren 1974 in
Fritz Stavenhagen, Jahrgang 1945, studierte in Hamburg und Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft. Er stand 1965 erstmals vor dem Mikrofon, spielte Theater, Kabarett, führte Schauspielregie, spielte im Fernsehen, schrieb Sketche und Gedichte und spricht tagaus tagein für Funk und Fernsehen. Kinder sind ein von ihm besonders geschätztes Publikum, gleichermaßen naiv wie intensiv. Fritz Stavenhagen spielte und sang den Almonte in einer Produktion für Kinder von Mozarts „Entführung aus dem Serail“, er ist der Erzähler in den Kindermusicalserien „Ritter Rost“ und „Gestatten, Froschkönig“ und nahm 2007 das Hörbuch „Bo im wilden Land“ auf.
Tom Jacobs ("Kaschunke, der Controller")


2 Kommentare:
Hallo Ohrland!
was für ein Zufall?!?!? Die Figur "Andre Beyer" aus Eurem Hörspiel, ist doch tatsächlich der richtige Name eines Sprechers aus unserem Antarktis-Hörspiel-Thriller: Die Schläfer.
Schönen Gruss
Torsten
Hallo Torsten, tja, Dinge gibt's... das Drehbuch für den "Schweif" entstand schon 2009. Ob unsere Autorin da an den Sprecher "André Beyer" gedacht hat... es gibt mindestens einen Physiker und einen Fußballspieler, der (auch) so heißt. Ich würde sagen es war/ist Zufall.
Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg mit "Die Schläfer". Die Webseite sieht schon mal toll aus. Wann kommt der Trailer?
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