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Montag, 1. März 2010

Der Schweif des Diabolus - UPDATE 7 (21.11.2010)


Der Schweif des Diabolus erscheint am 6.12.2010 auf CD (UVP 12,95 EUR). Die mp3-Downloadversion (audible.de, libri.de, iTunes) erscheint etwas später. Ab sofort kann die Hörspiel-CD über den Ohrland-Shop bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt sofort nach Erscheinen.

"Das interessante Hörspiel entstand mit Studenten der Kölner Akademie Deutsche-Pop, die u.a. Nebenrollen besetzt und Aufnahmetechnik übernommen haben. Böder und Stavenhagen spielen ordentlich, doch Hut ab vorm Soundtrack von Gunther Steudel, der eine beklemmend unwirkliche Atmo schafft." (hörBücher Magazin, 01/2011)



Online Premiere von Der Schweif des Diabolus am 21. November 2010 um 20.00 Uhr auf www.hoerspieltalk.de.

Für die Fans ernsthafter Science-Fiction-Hörspiele wird dieser Tag etwas Besonderes sein, denn noch vor der offiziellen Veröffentlichung am 6. Dezember (bitte rechtzeitig die Schuhe vor die Tür stellen...) können Freunde und Kenner des Portals Hörspieltalk das Master von Der Schweif des Diabolus im Internet erleben.

Die technischen Voraussetzungen, um die Internetpremiere hören zu können, findet ihr auf der Seite des Hörspieltalks. Während der Premiere läuft ein Chat, an dem viele aus dem Team (und natürlich ich selbst) gern teilnehmen werden. Ich freue mich auf einen interessanten Abend und viele Fragen rund um das Hörspiel. Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Hörspieltalk, das diesen Premierenabend möglich macht!

Zur Onlinepremiere gehts hier.

Zur Vorankündigung gehts hier.





29.287 Noten hat der Soundtrack zu Der Schweif des Diabolus. Komponiert hat ihn der 1968 in Bingen am Rhein geborene Musiker Gunther Steudel, klassisch am Klavier mit Notenblatt und Bleistift. Erst bei der späteren Einspielung kommen dann computergestützte Hilfsmittel hinzu.

Gunther Steudel, der 2003 sein Studium der Komposition an der Hochschule der Künste Arnheim mit dem Bachelor of Arts, Specialisation Composition abgeschlossen hat, komponiert und produziert überwiegend Filmmusik und ist Dozent für Komposition und Filmmusik an der Akademie Deutsche-Pop in Köln.

Die Musik zu Der Schweif des Diabolus kombiniert verschiedene Leitmotive mit Elementen der modernen Musik zu einem stimmigen Ganzen. Anders, als bei Hörspielen oft üblich, dient hier die Musik nicht nur als Brücke oder Übergang zwischen zwei Szenen, sondern spielt als eigenständiger Charakter eine genauso wichtige Rolle, wie Dialog und SoundFX. Daher sind 99,9% der knapp 70 Minuten, die das Hörspiel läuft, mit Musik unterlegt. Einen kurzen Ausschnitt aus der Komposition kann man hier herunterladen.

Der Schweif des Diabolus ist inzwischen fertig gemischt. Aktuell wird noch am Design der CD-Verpackung und am Booklet gearbeitet. Das Hörspiel wird 2010 auf CD und als mp3-Download im Ohrland-Verlag erscheinen. Wer die Autogrammstunde mit Fritz Stavenhagen auf der Buchmesse Leipzig 2010 verpasst hat, kann mit etwas Glück trotzdem einen signierten Flyer ergattern: Den ersten 60 CDs wird der Flyer im praktischen 12x12 Format beiliegen.





Köln, 14. August: Pünktlich um 14.00 Uhr begann der Tag der offenen Tür an der Akademie Deutsche POP. Diesmal stand die Veranstaltung ganz unter dem Motto „Der Schweif des Diabolus“. Über 100 Interessierte konnten sich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der Akademie erkundigen. Dabei zog sich das Hörspiel wie ein roter Faden durch die spannenden Workshops zu Musikkomposition, CD-Artwork, Sprachaufnahme und Editing.

Florian Mischa Böder hatte schon frühzeitig seine Mitwirkung an der Veranstaltung zugesagt. Ganz unkompliziert beantwortete er alle Fragen der Besucher und schlüpfte im Workshop „Aufnahme“ noch mal in seine Rolle als „Andre Beyer“. So konnte er den zahlreichen Zuhörern unmittelbar und anschaulich die verschiedenen Anforderungen, denen sich ein Hörspiel-Sprecher im Studio stellen muss, verdeutlichen.

Ganz besonders gefreut habe ich mich, Helga P. Schubert, die Autorin von „Der Schweif des Diabolus“ endlich persönlich kennen zulernen. Sie hatte extra den weiten Weg aus Dessau-Roßlau auf sich genommen. Zusammen mit Florian Böder ließ sie sich die Aufnahmestudios, in denen das Hörspiel entstanden ist, zeigen. Alle Beteiligten durften zudem auf einer original Drehbuchseite unterschreiben.

Etwas nervös wurde ich, als Frau Schubert darum bat, den Rohschnitt hören zu dürfen. Wie würde ihr die Umsetzung ihres Stoffes gefallen? Hatten wir es geschafft, die Welt, die sie sich ausgedacht hatte, wirklich überzeugend zum Leben zu erwecken? Georg Bremges startete zunächst eine Szene mit Fritz Stavenhagen. Nach wenigen Sekunden begannen Frau Schuberts Augen zu leuchten. Dann ging es weiter mit einer intensiven Szene zwischen „Andre Beyer“ und dem von Tom Jacobs gesprochenen „Kaschunke“. Frau Schubert war sichtlich beeindruckt von der Leistung der Sprecher und der (bisherigen) Umsetzung ihres Drehbuchs. Ich denke, wenn jetzt noch die Musik dazukommt und alles richtig gemischt ist, wird es ein tolles Hörspiel werden.



Das Projekt:
Die Zukunft. Andre Beyer (Florian Mischa Böder) wird wegen Mordes zur Mnemoration, einer schmerzhaften Erinnerungsprozedur, verurteilt. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das er einmal hatte, wird der Öffentlichkeit preisgegeben. Ein Menschenleben reduziert zu einem Studienobjekt. Andre weiß genau, was auf ihn zukommt, denn auch er war früher einer von ihnen gewesen, ein Mnemorator. Doch er verbirgt etwas. Ein Geheimnis, dass niemand erfahren darf. Auch der mit allen Wassern gewaschene Mnemorator Dr. Meridian (Fritz Stavenhagen) nicht, der in den Windungen von Andres Seele nach der Wahrheit sucht.

„Der Schweif des Diabolus“ nach dem Drehbuch von Helga P. Schubert ist ein spannendes Psychoduell zwischen dem verurteilten Mörder – Andre Beyer – und dem älteren und erfahrenen Mnemorator. Die Geschichte steht in der Tradition von SF-Klassikern wie „Demolition“ von Alfred Bester und „Minority Report“ von Philip K. Dick.

Das Hörspielprojekt „Der Schweif des Diabolus“ wird als Koproduktion zwischen dem Ohrland-Verlag und der Deutschen POP - Akademie der Musik- und Medienbranche in Köln realisiert. Das Hörspiel wird 2010 auf CD und als mp3-Download im Ohrland-Verlag erscheinen.

Die Sprecher:

Florian Mischa Böder ("Andre Beyer")

Geboren 1974 in Hannover. Aufgewachsen in Hannover, München und den USA. 1995 Abitur. 1996/97 Arbeit als Redakteur und Moderator beim Radio. 1997 bis 2003 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln - Abschluss Diplom. Während des Studiums u.a. Arbeit in der Redaktion des ARD-Morgenmagazins, als Regisseur für die "Harald-Schmidt-Show" und für Sachgeschichten der "Sendung mit der Maus". Private Sprech-und Gesangsausbildung. Seit 2001 Tätigkeit als freiberuflicher Autor und Regisseur für Film, Bühne und Hörspiele. Seit 2003 ebenfalls Tätigkeit als freiberuflicher Sprecher.

Fritz Stavenhagen („Dr. Meridian“)

Fritz Stavenhagen, Jahrgang 1945, studierte in Hamburg und Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft. Er stand 1965 erstmals vor dem Mikrofon, spielte Theater, Kabarett, führte Schauspielregie, spielte im Fernsehen, schrieb Sketche und Gedichte und spricht tagaus tagein für Funk und Fernsehen. Kinder sind ein von ihm besonders geschätztes Publikum, gleichermaßen naiv wie intensiv. Fritz Stavenhagen spielte und sang den Almonte in einer Produktion für Kinder von Mozarts „Entführung aus dem Serail“, er ist der Erzähler in den Kindermusicalserien „Ritter Rost“ und „Gestatten, Froschkönig“ und nahm 2007 das Hörbuch „Bo im wilden Land“ auf.

Tom Jacobs ("Kaschunke, der Controller")

Tom Jacobs ist aktuell in den wöchentlich erscheinenden „Perry Rhodan“ Hörbüchern als Sprecher zu hören. Nach seinem Schauspielstudium an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater Rostock und verschiedenen Engagements u.a. in Rostock, Köln, Bochum, Augsburg und Aachen lebt und arbeitet Tom seit 1998 freischaffend in Köln. Als Sprecher widmet er sich hauptsächlich der Filmsynchronisation und Hörspielen. 2004 gründete er mit einer Gruppe Schauspieler das Kollektiv hörmacher, das Live-Hörspiele produziert. In der Ohrland-Hörspielserie „Cungerlan“ spricht er die Rolle des Tarwilder.









2 Kommentare:

Torsten hat gesagt…

Hallo Ohrland!

was für ein Zufall?!?!? Die Figur "Andre Beyer" aus Eurem Hörspiel, ist doch tatsächlich der richtige Name eines Sprechers aus unserem Antarktis-Hörspiel-Thriller: Die Schläfer.

Schönen Gruss
Torsten

Frank hat gesagt…

Hallo Torsten, tja, Dinge gibt's... das Drehbuch für den "Schweif" entstand schon 2009. Ob unsere Autorin da an den Sprecher "André Beyer" gedacht hat... es gibt mindestens einen Physiker und einen Fußballspieler, der (auch) so heißt. Ich würde sagen es war/ist Zufall.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg mit "Die Schläfer". Die Webseite sieht schon mal toll aus. Wann kommt der Trailer?